Besuch aus der Landespolitik erhielt die „Flüchtlingshilfe im Stadtbezirk Aplerbeck“: NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes informierte sich vor Ort über die Arbeit des Vereins
Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft in NRW, zu Besuch bei der Flüchtlingshilfe im Stadtbezirk Aplerbeck e.V. – darüber freuten sich Vorstand und Helfer. Die CDU-Politikerin ließ sich von Vereins-Geschäftsführerin Beate Ritzenhoff-Hake alle Bereiche der großen Räumlichkeiten an der Aplerbecker Straße 255-257 zeigen und über die vielfältigen Angebote des Vereins informieren. Im Spenden-Sammelraum staunte die Minsterin über die Mengen an gespendeter Kleidung, die komplett durchgesehen und sortiert wird, bevor sie im großen Verkaufsraum landet, wo Kleidung und Haushaltsgegenstände gegen eine Schutzgebühr abgegeben werden. Und das nicht nur an Geflüchtete: „Wer durch diese Tür kommt, darf einkaufen!“, so Schatzmeister Bernhard Christiansen.
Sozialberatung, Fahrradwerkstatt, Elektrobereich, Repair-Café: „Bei uns läuft alles nachhaltig!“, erklärt Drago Tibold, der gerade eine Lampe repariert. Der Verein ist gut vernetzt, um vielfältig Hilfe anbieten zu können, denn „Wir sind auch für die da, die durchs Raster fallen“, sagt Beate Ritzenhoff-Hake in Bezug auf die Sprachkurse, die der Verein anbietet. Ein Gespräch in großer Runde mit Minsterin Brandes im Anschluss an den Rundgang verläuft interessiert, offen und streift verschiedene Themen von Intergrationskursen bis zu geplanten Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz. Ina Brandes gibt Einblick in ihre politische Arbeit, sagt offen ihre Meinung und das kommt an bei den Aktiven vor Ort. „Sie sind ein Teil des Integrationserfolges“, lobt sie die Ehrenamtlichen des Vereins.
Text und Fotos für den Verein: Birgit Mader


und hier der Artikel aus den Ruhr Nachrichten von Montag, 3. August 2026